Chemnitzer FC verpasst den 12. Sachsenpokal-Titel

Zuletzt aktualisiert:

Der Chemnitzer FC hat seinen 12. Sachsenpokalsieg denkbar knapp verpasst. In einem packenden Finale gegen Lok Leipzig verlor der CFC auf den letzten Metern mit 0:1.  Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt. Der Siegtreffer für die Leipziger, die seit der 73. Spielminute in Unterzahl auf dem Platz in Leipzig-Abtnaundorf standen, fiel erst nach 111 Minuten in der Verlängerung. Da war der Leipziger Stürmer Djamal Ziane zur Stelle und sorgte für die Finalniederlage des CFC. 

Die Partie, die auf dem Gelände der Sportschule «Egidius Braun» ohne Zuschauer ausgetragen wurde, begann zunächst zerfahren. Lok besaß durch Robert Berger in der 19. Minute die erste Torchance. Anschließend vergaben Ziane (34.) und Sascha Pfeffer (38.) weitere Möglichkeiten für die Leipziger. Für den CFC scheiterte Christian Bickel (24.) mit einem Schuss aus rund 18 Metern. 

Nach dem Seitenwechsel wurden die Chemnitzer zwar etwas aktiver, Lok hatte aber weiter die besseren Chancen. Die größte Gelegenheit zur Führung vergab Luca Sirch, der den Ball an den linken Pfosten köpfte (65.). Ab der 73. Minute musste Leipzig nach der Gelb-Roten Karte für Leon Heynke in Unterzahl spielen. Das Civa-Team agierte trotzdem offensiv, scheiterte durch Mike Eglseder (75.) und Pfeffer (77.) aber an CFC-Torwart Jakub Jakubov.

In der Verlängerung blieben die Chemnitzer weiterhin zu zögerlich und im Angriff zu harmlos. Lok wartete clever auf weitere Chancen und konnte in der 111. Minute eine davon nutzen. Ziane traf aus rund 20 Metern zum umjubelten Siegtreffer für die Leipziger, die sich damit für die 1. Runde des DFB-Pokals qualifiziert haben.