Becker macht bei Dynamo weiter - Aus für Capretti

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Nach dem Abstieg von Dynamo macht der der Verein mit Sportchef Ralf Becker weiter. Das gab der Verein am Vormittag bekannt. Dagegen wird die Arbeit mit Cheftrainier Guerino Capretti nicht fortgesetzt. Er hatte das Team Anfang März übernommen und konnte den Abstieg nicht verhindern. Sein Vertrag galt nur für die 2. Bundesliga und endet damit automatisch zum 30. Juni 2022.

„Guerino Capretti hat vom ersten Tag an mit einem klaren Plan und großer Leidenschaft unsere Mannschaft trainiert sowie sich vollends mit dem Verein identifiziert. Aber leider konnten wir den Abstieg nicht verhindern. Ich bin trotzdem weiterhin von seinen Qualitäten als Trainer und als Mensch überzeugt, muss jedoch gleichzeitig die bestmögliche Entscheidung für die Zukunft der SG Dynamo Dresden treffen. Daher haben wir uns entschlossen, dass wir den Neuaufbau in der 3. Liga mit einem neuen Cheftrainer gestalten möchten und nun entsprechende Gespräche intensivieren werden.“, so Sportchef Ralf Becker, 

Ein Nachfolgekandidat für Capretti könnte Tomas Oral sein. Das meldet Sky Sport News. Erste Gespräche mit dem ehemaligen Ingolstädter Coach soll es bereits gegeben haben.
 

News Dynamo Dresden: Thomas Oral ist ein Top-Kandidat auf die Nachfolge von Guerino Capretti. Mit dem 49 Jahre alten Fußballlehrer hat es bereits Gespräche gegeben. @SkySportDE@philipphinze24

— Florian Plettenberg (@Plettigoal) May 27, 2022

Beckers eigener Vertrag wurde unterdessen vom Aufsichtsrat angepasst, da das Arbeitspapier nur für die 2. Bundesliga galt. Er bekommt einen Vertrag bis Sommer 2024, der sich bei Aufstieg in die 2. Bundesliga bis 2025 verlängert. "Natürlich bin ich noch immer wahnsinnig enttäuscht, dass unser Plan nicht aufgegangen ist und wir unser Saisonziel verfehlt haben. Dies stellt zweifelsohne einen Rückschlag für unseren eingeschlagenen Weg dar. Gleichzeitig habe ich immer betont, dass ich sehr gerne für die Sportgemeinschaft arbeite und dass ich von unserer grundsätzlichen Ausrichtung überzeugt bin", sagte Becker.