Aschenbrödel Ausstellung in Corona-Zwangspause

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Die traditionelle Winterausstellung zum Märchenfilm «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» muss wegen Corona in dieser Saison pausieren. Wegen deren Architektur und der zu kleinen Räumlichkeiten ist nach Angaben vom Donnerstag ein funktionierendes Hygienekonzept mit einem positiven Besuchserlebnis unvereinbar. «Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen», sagte Schlossleiterin Dominique Fliegler. Man habe viele Möglichkeiten durchgespielt, aber sich letztlich zur Absage entschlossen. «Gönnen wir Aschenbrödel also eine kleine Pause und hoffen auf bessere Umstände für uns alle im Winter 2021/2022.»

Seit der Premiere 2011 haben über eine Million Menschen die Schau auf Schloss Moritzburg bei Dresden besucht. Vor allem Ostdeutsche, die mit dem Kultfilm aufwuchsen, kommen in das barocke Jagdschloss nahe Dresden, aber auch Menschen aus Tschechien und Norwegen, wo es große Fangemeinden gibt. Das einstige Domizil von Sachsenfürst August der Starke (1670-1733) war ein Drehort der deutsch-tschechischen Koproduktion von 1972/1973.